Noch ein Pro-E-Zigarette-Artikel

Gestern war ein besonderer Tag. Im Zusammenhang mit der Einführung der sog. „Schock-Fotos“ auf Zigarettenschachteln hat auch die Süddeutsche einen Artikel veröffentlicht, der die positiven Aspekte des Dampfens hervorhebt.

Die junge Forscherin wusste Erfreuliches auf der Konferenz zu berichten. 22 Jahre lang hatten die Raucher ihrer Studie im Schnitt 27 Zigaretten am Tag geraucht. Dann hörten die meisten innerhalb weniger Wochen auf. Noch einmal Tabak zu rauchen „könnten sie sich nicht mehr vorstellen“, gaben sie an. Die Teilnehmer hatten allesamt die „elektronische Zigarette“ für sich entdeckt…

Und während sich Menschen, die sich unvoreingenommen mit dem Thema befassen, über diese Möglichkeit für die Volksgesundheit freuen, haben amtliche Bedenkenträger – na was wohl? – Bedenken:

Endlich habe man ein Mittel, um effektiv gegen das Rauchen vorzugehen. Doch die Vorsitzende des Meetings, Martina Pötschke-Langer vom Deutschen Krebsforschungszentrum DKFZ, war anderer Ansicht: alles manipuliert. „Bezahlkommandos“ der E-Zigaretten-Hersteller hätten wohl die Fragebögen der Forscher ausgefüllt, sagte Pötschke-Langer. Das sei „das Einfachste von der Welt“.

Der Artikel listet im Weiteren auf, welch ein unglaublicher Filz aus Pharmalobby und DKFZ dazu führt, dass selbst Ärzte eher (wirkungslose) Nikotinpflaster und (nebenwirkungsreiche) Medikamente verschreiben.

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